Monatsarchiv: April 2012

Rhabarbersüßer Sonntag – Part 2

Erinnerungen sind Wärmflaschen für Herz.

Rudolf Fernau

Die Initiative Sonntagssüß ruft dazu auf das Süß am Sonntag zu zelebrieren und gemeinsam zu genießen. Die Rhabarbersüße weckte Jugenderinnerungen – schöne Stunden in der Küche mit der Familie und ohne Nachtisch war das Essen nicht rund. In der Rhabarberzeit versüßte uns Rhabarber-Crumble mit Vanilleeis das gemeinsame Essen. Und dieser Genuss wärmte heute mein Herz.


Für mich gabe es das Crumble nicht als Nachtisch, sondern Solo (und eine weitere Auflaufform steht für Morgen im Kühlschrank). Als Nachtisch dürfte das Rezept für 3 bis 4 Personen reichen.

Zutaten für die Rhabarbermasse:

  • 500 g Rhabarber
  • 40 g brauner Zucker
  • Saft einer Orange
  • 1 EL Orangenlikör
  • 1 Messerspitze gemahlene Vanille

Zutaten für die Streusel:

  • 150 g Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 25 g kernige Haferflocken
  • 50 g Mandelblättchen (geht auch ohne)
  • 80 g brauner Zucker
  • 1 Messerspitze gemahlene Vanille
  • 1 Messerspitze Wunderwürz „süß“ von Sebastian Dickhaut
  • 100 g weiche Butter

Zubereitung:

  • Den Rhabarber waschen, die Enden abschneiden und schälen. Die Stangen längs halbieren und ein 4cm-Stücke schneiden.  Den Rhabarber auf zwei Auflaufförmchen verteilen. Den Orangensaft mit dem Likör, dem braunen Zucker und der Vanille verrühren und über den Rhabarber gießen.
  • Für die Streusel alle Zutaten in eine große Schüssel geben und mit der Hand vermengen und über den Rhabarber als Streusel verteilen. Hinweis: Wir lieben extra viel Streusel und haben die Streuselmenge des Rezepts verdoppelt.
  • Im vorgeheizten Ofen (Ober-/Unterhitze 200°C) ca. 30 Minuten backen. Dazu schmeckt Vanilleeis.

Wem es zu viel Streusel sind, der macht aus der restlichen Streuselmasse kleine Kugeln, drückt sie flach und schiebt das ganze in den Ofen und hat nach ca. 10 Minuten leckere Haferflocken-Cookies.

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süßer Frühstücksmoment am Sonntag

Gönne dir einen Augenblick der Ruhe

und du begreifst, wie närrisch du

herumgehastet bist.

Laotse

Den heutigen Tag gönne ich mir und nehme mir Zeit für mich. Das bewusste Genießen beginnt schon mit dem Frühstück. Mit Armen Rittern und Rhabarber-Apfelkompott ist der Start in den Tag gut gelungen.

Die Idee für das süße Sonntagsfrühstück waren drei verbleibende Eigelbe nach dem Backen des Rhabarber-Baiser-Kuchens. Beim Duft des Rharberkuchens habe ich zudem Hunger auf weitere Rhabarbergerichte bekommen. Die drei Eigelbe habe ich mit 100 ml Milch, einem Schuss Amaretto und einem Tropfen Bittermandelaroma verquirlt und das Toastbrot darin eingeweicht. Die Scheiben habe ich halbiert, damit ich die Armen Ritter in meiner Pfanne besser backem kann. Die eingeweichten Toastscheiben habe ich etwas abtropfen lassen und in gemahlenen Mandeln gewendet, bevor sie in der Pfanne landeten. Manchmal bin ich über das Ziel goldbraun ein wenig  zu weit hinausgeschossen. Ich geb es zu, ich mag es gerne süß – daher wurden die armen Ritter noch mit Honig beträufelt.

Zu den Armen Rittern gab es noch ein Apfel-Rhabarber-Kompott. Dazu habe ich zwei Stangen Rharber geputzt und ein etwa 2cm große Stücke geschnitten. In die heiße Pfanne geben. Mit braunem Zucker bestreuen und mit Orangenlikör ablöschen, als Würze habe ich noch eine Prise Zimt und eine Messerspitze gemahlene Vanille zugegeben. Dann zwei Äpfel schälen und ebenfalls in Stücke schneiden. Zu dem Rhabarber geben. Eine Orange auspressen und dem Kompott zugeben. Bei leichter Hitze weicher köcheln lassen. Meine Äpfel hatten noch ein bisschen Biss, ich wollte sehen, was ich esse und keinen Fruchtbrei. Abschmecken und evtl. nach persönlichen Süße-Empfinden nachzuckern.

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Fräuleins Schokoabenteuer

Schokolade ist fassbar, greifbar und

vor allem essbar gewordenes Glücksgefühl.

Wim Wenders

Mein letztes Wochenende war schokoladig süß. Nachdem ich mich für „Post aus meiner Küche“ zum Thema Schokolade angemeldet hatte, Bücher, Zeitschriften und das Internet nach etwas Passendem durchsucht habe, begann die heiße Phase in der Küche. Manches klappte zuerst nicht so wie gedacht, aber letztendlich bin ich sehr zufrieden mit folgenden Gesamtergebnis:

Mein Paket

In meinem Päckchen befanden sich:

  • Brownie-Backmischung
  • Beeren-Schoko-Marmelade mit Schuss
  • Cookie-Backmischung
  • Schoko-Karamell-Mandeln
  • Knusper-Schoko-Müsli
  • kleine Schokoladen-Guglhupfe
  • Trüffelcreme
  • Schokoladensoße
  • Rezeptheftchen
  • Halbschürze
  • Topflappen
  • Filzglückskekse.

Bald werde ich mehr zu den einzelnen Bestandteilen erzählen und natürlich auch zu den süßen schokoladigen Hüftgold, dass ich im Gegenzug von meiner Tauschpartnerin erhalten habe.

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kleine Schokoladen-Gugl mit weißer Trüffelcreme

Maria berichtet in ihrem Blog von ihren kulinarischen Genüssen aus ihrer Küche  (http://mal-kurz-in-der-kueche.blogspot.de/) und hat zu folgenden Wettbewerb aufgerufen:

Meine Gugl-Backform (http://www.amazon.de/Feine-Kuchenpralinen-Backideen-kleine-Gugelhupfe/dp/3517087459)  habe ich ja schon eingeweiht und die kleinen Küchlein haben mich begeistert. Von Ursula Kohaupt stammt das Zitat „Schokolade ist Glück, das man essen kann.“ So kam die Idee kleine Glücksbringer zuzubereiten.

kleine Schokoladen-Gugl

Rezept für 72 kleine Guglhupfe

  • 200 g Edelbitter-Schokolade
  • 175 g Butter
  • 125 g Weizenmehl
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 225 g Zucker
  • 1 Messerspitze gemahlene Vanille
  • 3 Eier (Größe L)
  • 3 EL Brandy

Zubereitung:

  • Den Backofen auf 215 Grad vorheizen.
  • Die Schokolade in kleine Stücke hacken und gemeinsam mit der Butter im warmen Wasserbad schmelzen. Die Butter-Schokoladen-Mischung zur Seite stellen und ein wenig abkühlen lassen.
  • Das Mehl mit dem Backpulver in eine Schüssel sieben und die Prise Salz zugeben.
  • Den Zucker mit den Eier, der gemahlenen Vanille und den Brandy in eine weitere große Rührschüssel geben und mit dem Schneebesen gut verrühren.
  • Die Schokoladen-Butter-Mischung hinzufügen und gut verrühren.
  • Nun die Mehlmischung vorsichtig unterheben.
  • Die Gugl-Form ausbuttern und mit Mehl ausstäuben. Den Teig entweder mit einem Teelöffel in die Förmchen füllen – die Menge Teig auf einem Löffel reicht für ein Förmchen – oder den Teig in einen Spritzbeutel / Gefrierbeutel geben und so die einzelenen Förmchen befüllen.
  • Nun im heißen Ofen 12 Minuten backen. Die kleinen Gugl auf einen Kuchenrost abkühlen lassen.

Damit wäre die Anforderung „black“ des Wettbewerbes schon einmal erfüllt. Die Idee hierzu ist aus folgenden Buch: http://www.amazon.de/das-schmeckt-frau-frauenkochbuch/dp/3767007711/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1335044881&sr=1-1 – endlich hab ich auch mal etwas ausprobiert und nicht nur geblättert. Nun kommt der „white“-Teil des Rezepts. Die Gugl haben ja in der Mitte ein kleines Loch und das schreit förmlich nach einer Füllung.

weiße Trüffelcreme

Rezept:

  • 200 g weiße Kuvertüre
  • 100 g Sahne
  • 40 g weiche Butter

Zubereitung:

  • Die weiße Kuvertüre klein hacken und in eine Schüssel geben.
  • Die Sahne mit der Butter in einem Topf aufkochen lassen, die Masse über die weiße Kuvertüre gießen. Das ganze Verrühren bis die Schokolade sich vollständig aufgelöst hat. Die Creme zum Abkühlen und Andicken in den Kühlschrank geben.
Die weiße Trüffelcreme mit Hilfe von zwei Löffeln vorsichtig in die kaminartige Öffnung in der Mitte des kleine Gugl füllen. Mit Hilfe eines Zahnstochers habe ich sichergestellt, dass die leckere Trüffelcreme auch am Boden zu finden ist. Nun kann man die kleinen Gugl ganz nach eigenem Geschmack verzieren. Ich habe Erdbeeren und Himbeeren verwendet.  Die Trüffelcreme ist ein Teil eines Desserts aus Annik Weckers Dessert-Buch (http://www.amazon.de/Anniks-g%C3%B6ttliche-Desserts-Annik-Wecker/dp/3831019657/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1335045058&sr=1-1). Und wer von Schokolade nicht genug bekommen kann, der überzieht den Gugl mit einem dunklen Schokoladenguss. Eine weitere leckere Idee ist es, den kleinen Gugl mit selbstgemachter Schokoladensauce besprenkeln oder auf einem Schokoladenspiegel zu servieren.

Schokoladensauce

Zutaten:

  • 180 g Zartbitterschokolade
  • 3 EL Kakao
  • 1 EL Honig
  • 50 g Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 EL Rum
  • 250 ml Wasser

Zubereitung:

  • Die Zartbitterschokolade fein hacken.
  • Die anderen Zutaten mit Ausnahme des Rums in einem Topf vermischen und unter Rühren aufkochen lassen.
  • Den Topf von der heißen Platte nehmen. Den Rum und die gehackte Zartbitterschokolade zugeben und glatt rühren. Die Schokoladensauce in kleine Gläser oder Fläschchen abfüllen.
  • Man kann die Schokoladensauce im Kühlschrank aufbewahren und braucht sie dann, wenn die Schokolust einen überfällt, nur im Wasserbad leicht erwärmen.

Zu Weihnachten habe ich ein Tapas-Set in schwarz-weiß bekommen und damit werden die kleinen Gugl richtig schön in Szene gesetzt.

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fremde Genüsse beim Einstieg ins Blogger-Leben

Mama's Nussecken

Das Einrichten des Blogs wird mir durch Mama’s Nussecken versüßt. Und die gehören zu den Rezepten, an die ich mich nicht ran wage, weil Mama ihre Nussecken am Besten hinbekommt und Oma’s Saure Sahne Plätzchen auch nur Oma gelingen. Darum probiere ich neue Rezepte aus bzw. suche mir ein anderes Rezept aus, das den eigentlichen Rezepten ähnelt, aber dennoch nicht dieser hohen Geschmackserwartung unterliegt.

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Eingeordnet unter Willkommen!

Guten Tag liebe Blogger-Gemeinde!

Das Fräulein vom Amt backt, kocht, bastelt und näht ganz gerne. Das ganze spielt sich meist in ihrer Küche ab, denn der große Küchentisch bietet ausreichend Platz für kreatives Chaos. Und nun bloggt sie auch noch von ihren Küchenabenteuern . . .

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