Archiv der Kategorie: Initiative Sonntagssüß

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Ein kleines Stückchen Kuchenglück

Oreo-Cheesecake

Nachdem ich am Samstag das Hammer Straßenfest besucht habe, habe ich einen kleinen Stadtbummel angeschlossen. Und inmitten des Einkaufstrubels musste ich einen kleinen Moment innehalten. „Was ist Glück?“ stand es auf ein Plaket geschrieben und daneben waren auf drei weiteren Plaketen Gedanken / Assoziationen. Was ist Glück für mich? Auch ich verbinde sehr viele Anlässe, Gelegenheiten mit Glück. Und am Wochenende war es einfach Glück einen kleinen, feinen Oreo-Cheesecake für mich gebacken zu haben.

Das Rezept für den Oreo-Cheesecake habe ich bei Mrs. Cake gefunden. Die Mengenangaben habe ich auf meine Kuchenformen angepasst – denn es gab sogar doppeltes Oreo-Cheesecake-Glück (in Groß und Klein).

Zutaten (für 28 cm / 18 cm Backform):

(für den Boden)

  • 32 / 21 Oreos (mit Füllung)
  • 76 g / 49 g  weiche Butter

(für die Käsemasse)

  • 955 g / 614 g Magerquark
  • 382 g / 246 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
  • 3 / 2 Päckchen Vanillezucker
  • 191 g / 123 g Zucker
  • 102 g / 66 g Mehl
  • 4 Eier / 3 kleine Eier
  • 2 TL / 1 TL geriebene Zitronen/-Orangenschale
  • Oreos zum Dekorieren (Menge nach Belieben)

Zubereitung:

  • Ich habe den Backofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorgeheizt.
  • Die Oreos habe ich in der Küchenmaschine fein gemahlen und mit der weichen Butter verknetet. Die Bröselmischung habe ich dann die Kuchenformen gegeben und festgedrückt.
  • Für die Käsemasse habe ich die Zutaten in die Rührschüssel gegeben und mit dem Quirl des Handrührgeräts gut verrührt. Dann die Masse auf die Formen verteilt und zusätzlich oben auf noch ein paar Oreos auflegen.
  • Bei mir brauchte der Kuchen ein wenig länger (75 Minuten) als bei Mrs. Cake (40 – 50 Minuten) – da ist jeder Ofen auch anders. Die Stäbchenprobe zeigt einem hier den Weg.

Ich wünsche Euch auch Euer persönliches Glückserlebnis

Eure Fräulein vom Amt

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Marinierte Erdbeeren mit Vanillequark

Lecker-schmecker – es wurde endlich Zeit für frische Erdbeeren. Bei der Hitze braucht es auch nicht viel Schi Schi. Die Erdbeeren wurden geputzt, gewaschen und geviertelt und mit echtem Vanillezucker und ein wenig Orangensaft mariniert. Für den Vanillequark habe ich 1 kleines Paket Magerquark mit 1 Becher Marscarpone , einem Spritzer 43er, dem Saft einer halben Orange, 3 EL Zucker und 1/2  TL gemahlener Vanille verrührt. Dann habe ich einen Becker Sahne zugefügt und das ganze mit dem Handrührgerät verschlagen bis die Masse an Festigkeit gewonnen hat.

Einen Teil der Erdbeere und des Vanillequarks habe ich dann eingepackt und mit zum Picknick genommen. Herrlich!

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Rhabarbersüßer Sonntag – Part 2

Erinnerungen sind Wärmflaschen für Herz.

Rudolf Fernau

Die Initiative Sonntagssüß ruft dazu auf das Süß am Sonntag zu zelebrieren und gemeinsam zu genießen. Die Rhabarbersüße weckte Jugenderinnerungen – schöne Stunden in der Küche mit der Familie und ohne Nachtisch war das Essen nicht rund. In der Rhabarberzeit versüßte uns Rhabarber-Crumble mit Vanilleeis das gemeinsame Essen. Und dieser Genuss wärmte heute mein Herz.


Für mich gabe es das Crumble nicht als Nachtisch, sondern Solo (und eine weitere Auflaufform steht für Morgen im Kühlschrank). Als Nachtisch dürfte das Rezept für 3 bis 4 Personen reichen.

Zutaten für die Rhabarbermasse:

  • 500 g Rhabarber
  • 40 g brauner Zucker
  • Saft einer Orange
  • 1 EL Orangenlikör
  • 1 Messerspitze gemahlene Vanille

Zutaten für die Streusel:

  • 150 g Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 25 g kernige Haferflocken
  • 50 g Mandelblättchen (geht auch ohne)
  • 80 g brauner Zucker
  • 1 Messerspitze gemahlene Vanille
  • 1 Messerspitze Wunderwürz „süß“ von Sebastian Dickhaut
  • 100 g weiche Butter

Zubereitung:

  • Den Rhabarber waschen, die Enden abschneiden und schälen. Die Stangen längs halbieren und ein 4cm-Stücke schneiden.  Den Rhabarber auf zwei Auflaufförmchen verteilen. Den Orangensaft mit dem Likör, dem braunen Zucker und der Vanille verrühren und über den Rhabarber gießen.
  • Für die Streusel alle Zutaten in eine große Schüssel geben und mit der Hand vermengen und über den Rhabarber als Streusel verteilen. Hinweis: Wir lieben extra viel Streusel und haben die Streuselmenge des Rezepts verdoppelt.
  • Im vorgeheizten Ofen (Ober-/Unterhitze 200°C) ca. 30 Minuten backen. Dazu schmeckt Vanilleeis.

Wem es zu viel Streusel sind, der macht aus der restlichen Streuselmasse kleine Kugeln, drückt sie flach und schiebt das ganze in den Ofen und hat nach ca. 10 Minuten leckere Haferflocken-Cookies.

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süßer Frühstücksmoment am Sonntag

Gönne dir einen Augenblick der Ruhe

und du begreifst, wie närrisch du

herumgehastet bist.

Laotse

Den heutigen Tag gönne ich mir und nehme mir Zeit für mich. Das bewusste Genießen beginnt schon mit dem Frühstück. Mit Armen Rittern und Rhabarber-Apfelkompott ist der Start in den Tag gut gelungen.

Die Idee für das süße Sonntagsfrühstück waren drei verbleibende Eigelbe nach dem Backen des Rhabarber-Baiser-Kuchens. Beim Duft des Rharberkuchens habe ich zudem Hunger auf weitere Rhabarbergerichte bekommen. Die drei Eigelbe habe ich mit 100 ml Milch, einem Schuss Amaretto und einem Tropfen Bittermandelaroma verquirlt und das Toastbrot darin eingeweicht. Die Scheiben habe ich halbiert, damit ich die Armen Ritter in meiner Pfanne besser backem kann. Die eingeweichten Toastscheiben habe ich etwas abtropfen lassen und in gemahlenen Mandeln gewendet, bevor sie in der Pfanne landeten. Manchmal bin ich über das Ziel goldbraun ein wenig  zu weit hinausgeschossen. Ich geb es zu, ich mag es gerne süß – daher wurden die armen Ritter noch mit Honig beträufelt.

Zu den Armen Rittern gab es noch ein Apfel-Rhabarber-Kompott. Dazu habe ich zwei Stangen Rharber geputzt und ein etwa 2cm große Stücke geschnitten. In die heiße Pfanne geben. Mit braunem Zucker bestreuen und mit Orangenlikör ablöschen, als Würze habe ich noch eine Prise Zimt und eine Messerspitze gemahlene Vanille zugegeben. Dann zwei Äpfel schälen und ebenfalls in Stücke schneiden. Zu dem Rhabarber geben. Eine Orange auspressen und dem Kompott zugeben. Bei leichter Hitze weicher köcheln lassen. Meine Äpfel hatten noch ein bisschen Biss, ich wollte sehen, was ich esse und keinen Fruchtbrei. Abschmecken und evtl. nach persönlichen Süße-Empfinden nachzuckern.

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